nur noch ein Katzensprung . . .

Am Capo die Milazzo ankern wir mit Blick auf die Liparischen Inseln

und beschließen nicht an Land zu gehen um Kleber fürs Dingi zu kaufen. Von hier sind es noch ca. 20 sm bis in die Straße von Messina – ein Katzensprung. Um 07:00 h läuft die Maschine und Anker auf. Ab 08:24 h ist Beginn – Hochwasser bis um 12:48 h, in dieser Zeit setzt der Strom südwärts, unsere Richtung. Die „SY Meridian“, auch ein deutsches Schiff, begleitet uns eine Weile, in Taormina treffen wir sie gegen Abend wieder. Es ist 10:45 h und unsere Position lautet 38°18´537 N 15°35´875 E – Einfahrt zur Straße.

Unter wenig Maschine laufen wir mit 9,5 kn durch die Straße v. Messina, um 11.30 h sind wir durch die Meeresenge und bekommen jetzt guten Wind, so setzen wir Segel und ab geht die Post. Der Strom ist enorm und schiebt uns weiter mit guter Geschwindigkeit, durch das „kochende“ Wasser. Für alle Laien: Die Straße von Messina ist eine Meerenge zwischen Kalabrien (dem ital. Festland) und Sizilien. IMG_2938Sie verbindet das Tyrrhenische Meer mit dem Ionischen Meer im Süden. Die Straße ist 32 km lang und zwischen 3 und 8 km breit. Obwohl hier der Tidenhub (Ebbe und Flut) nur etwa 30 cm beträgt, herrscht ein starker Tidenstrom. Zudem gibt es starke Strudel, die aussehen als würde das Wasser zu kochen beginnen. Die Tide mit Südstrom setzt 4,5 Stunden nach Hochwasser Gibraltar ein, der Nordstrom startet 1,45 h vor HW Gibraltar. Die Strudel entstehen, weil sich das Tyrrhenische Meer mit dem Ionischen Meer verbindet und der Salzgehalt im Ionischen Meer geringer ist – soviel dazu ! Unser Anker fällt am Abend unterhalb des Städtchens Taormina,

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in der Naxos Bucht, mit Blick auf den Ätna. Am nächsten Morgen ist der Ätna in Wolken gehüllt, wir genießen das erfrischende Bad mit „weniger Salzgehalt“ bevor es auf die letzte Nachtfahrt nach Crotone ca. 115 sm (ital. Festland) geht; und wieder eine gute Segelnacht mit reichlich Wind. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung zum „Absatz“ nach Leuca, unserer letzten italienischen Station.

Vor Crotone liegen 3 Gasbohrinseln mit den klingenden Namen Hera, Luna A und Luna B, auch eine neue Perspektive. Auf Posistion 39°05´900 N 17°10´500 E, fast in Höhe von Luna B, erreiche ich meine 10.000 Seemeile. Zum Glück haben wir in Crotone Diesel nachgebunkert, sodass wir uns den Katzensprung von 55 sm, über den Golfo di Taranto per Motor leisten – kein Wind – spiegelglatte See, es begleiten uns weiteren 5 Segelschiffe, die wir alle am Abend in Leuca wieder treffen. Früh aufsehen oder die Nacht durchsegeln, daran gewöhnt man sich, denn auch heute geht´s wieder um 06:00 h los und wir sind nicht die Letzten. Gleichzeitig mit dem Katamaran „Lady Soul“ verlassen wir den Absatz mit Ziel Griechenland – Insel Erikousa. Ich bin dann mal am funken und sage unserem Nachbarn „Lady Soul“ guten Morgen. Höflich frage ich, ob er sich mit dem Einklarieren in Griechenland auskennt. Na klar, das ist kein Problem, auch wenn wir einen Tag später uns bei der Marina in Gouvia anmelden, nur die Steuer sollte bezahlt sein. Irgendwie geht das griechische System zum Bezahlen nicht weiter, Claus von der Lady Soul erklärt sich sofort bereit uns am Abend auf Erikousa IMG_2995weiter zu helfen. Ok, gesagt, getan…Die Lady Soul hat jede erdenklich IT-Ausrüstung an Bord, wir staunen nicht schlecht und so bekommen wir unser Formular zur Steuer in Griechenland ausgedruckt, damit müssen wir nur noch zur Bank… Wir treffen uns später noch zum ersten griechischen Abendessen, Tzaziki und weitere gr. Spezialitäten selbstverständlich. Claus spricht auch noch griechisch, muss wohl, sein Heimathafen ist auf der Insel Kos. Er ist IT Spezialist, nun wundert uns nichts mehr, wir löchern ihn abends noch mit unseren Elekronik-Problemen und höre da…das bekommen wir in Gruissan nicht geregelt, denn die haben offensichtlich so gar keine Ahnung ! Gegen Mittag verlassen wir die Bucht, denn der Südwind macht das Liegen ungemütlich. Wir segeln rüber nach Korfu, ist ja nur noch ein Katzensprung in die Vroulias Bucht. Die ersten 3 Ankerversuche gehen schief, der Anker will nicht greifen ? Das kristallklare Wasser, zeigt uns jedoch Sand ? IMG_3007Die erste Landberührung, Korfu erreichen wir morgens schwimmend und wie sich herausstellt, ist das kein Sand sondern heller, glitschiger Fels. Von da an sind es wirklich nur noch Katzensprünge von Bucht zu Bucht, jetzt liegen 1160 sm hinter uns. In der Kalami Bucht wollen wir erneut ankern und mit dem Mietwagen nach Gouvia fahren um einzuklarieren. Den Mietwagen bringt man uns prompt in die Bucht ans weiße Häusl „the White House“. In der Bucht wurde der James Bond „In tötlicher Mision“ gedreht, kein Wunder, dass hier jede Menge los ist ! 20190624_142433.jpgWir fahren über die wunderschöne Küstenstraße rüber nach Gouvia, gehen in die Marina, warten ein wenig und klarieren ein. Die Marina verlangt uns 50.- E für den Akt und sagt, dort vorne im anderen Büro können wir die Steuer bezahlen. Doch nix, das Büro hat geschlossen und nur morgens bis 14:00 h offen. Egal dann gehen wir auf eine Bank, auch gut, nee nix gut, die Banken schließen täglich um 14:00 h, d.h. für uns morgen nochmal. Stattdessen kaufen wir endlich Kleber, für unser Dingi und fragen nach dem Preis für ein dort ausgestelltes Dingi der Marke „Goethe“. Zwischenzeitlich haben wir uns nämlich entschlossen ein Neues zu kaufen. Das ständige Luftaufpumpen und immer wieder an anderen Stellen flicken macht keinen Sinn mehr und Jürgen hat auch keine Lust mehr dazu. Wir treffen unsere Freunde Jenny und Martin in Ipsos, das liegt auf unserem Rückweg und kurzum gehen die Zwei mit zum Abendessen (südländische Wartezeit + ein wenig mehr, bitte einkalkulieren beim Essen) in die Kalami Bucht. Wir glotzen schon ein bissl blöd, als wir zurück sind und die SPIRIT sich auf den Weg in Richtung Albanien gemacht hat. 45 m Kette stoppte das Vorhaben, sie verkantete sich im Fels. Wir brachten unsere Spirit wieder zurück, nahe Land zum Ankern und der Schrecken war vorbei. Tagsdrauf fahre ich mit unserem Mietwagen zur nächsten Bank, um die Steuer zu bezahlen. Die nächstgelegene Bank ist fast bei Korfu Stadt, so fuhr ich abermals diese Strecke, Einkaufen bei Lidl inklusive. Gut, dass ich außer Obst und Gemüse kein Fleisch gekauft hatte, denn der Bankakt dauerte 55 Minuten. 6 Personen in der Bank machen irgendwas und einer am Schalter kassiert Geld und arbeitet fleißig mit Knicken, Lochen, Abheften. Als ich an der Reihe war (ungefähr 5 vor mir) sagt man mir nur Bares, ich war ja schon froh, dass der Bänker mit dem Formular etwas anzufangen wußte. Also, ich raus aus der Bank, an den Automaten außerhalb der Bank, Bargeld gezogen, wieder rein in die Bank und dem Bänker das Geld gegeben zur Einzahlung ??? PS: Internetbanking geht nicht, man braucht das Formular, geknickt und abgeheftet mit dem Beleg über die Einzahlung zusammen mit der Unterschrift des Bänkers. Dann wollte dieser Bänker noch meinen Perso sehen und sagt zum Schluss „aahh aus Mannheim“, nach 1, 15 h war ich aus der Bank, Check-in auf Griechisch, erledigt ! Jetzt ist erstmal Pause, wir verbringen den restlichen Tag mit Schwimmen und faul sein. Unsere Spirit ankert tagsdrauf in der Gouvia-Bucht, von wo aus wir mit dem Dingi in den Hafen fahren, um unser neues Dingi abzuholen.

Jürgen macht schon morgens alles klar, es soll am Nachmittag bereit stehen, unser neues Beiboot. Nichts war fertig, wir warten nochmals 2 Stunden, trotz unserem Drängen, denn wir müssen zum Flughafen Tom und Yvonne abholen. Trotz der 2 Stunden Zwangspause in der Gouvia Marina, läuft alles noch halbwegs im Zeitplan ohne Hetze…in dieser Zeit zurück zur SPIRIT zu fahren, ist jetzt bereits unmöglich, die vordere Kammer ist schon drucklos, sozusagen: jetzt ist die Luft raus. Gegen 18:30 h sind wir mit unserem „Herr Goethe“, so der Name des neuen Dingis, zurück am Schiff. Yvonne (Taufpatin der Spirit) und ihr Sohn Tom müssen nicht lange warten, wir sind fast pünktlich. Bis wir die Beiden im Quartier abgeliefert haben, den Mietwagen geparkt und wir wieder auf der SPIRIT sind, ist es mittlerweile 0:15 h. Mit eisgekühltem Limoux prosten wir auf meinen runden Geburtstag. Zum Frühstück gibt es frisch gebackenen Kirschenplotzer und in der 20190627_091737Taverne „Andreas“ am Strand von Dasia feiern wir am Abend, mit unseren Fre20190627_193904unden meinen xx. Geburtstag. Von nun an sind es von Bucht zu Bucht (Korfu: Ipsos-Dasia-Gouvia Bucht) ca. 1,5 sm – also keinen Streß bei der Affen-Hitze –

nur noch Katzensprünge … erstmal

Jetzt und nix wie weg . . .

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Die Winde haben sich ausgetobt, es ist ruhig in Gruissan und auch von unseren Batterien ist nichts zu hören oder zu sehen. Ich mache mich am Sonntag daran eine Email an alle Beteiligten zu senden, denn der Feiertag und das kommende Wochenende/Samstag bringen nichts Neues. Am Montag um 9.00 h klingelt unser Telefon, die Spedition…Frau Gabor, gerade aus dem Urlaub zurück, nimmt sich sofort der Sache an. 2 Stunden später ist die Sache geklärt, die Batterien werden heute geliefert, vielleicht nicht gegen 12:00 h, wie ich das gefordert habe, aber tatsächlich mit 15 min. Verspätung treffen Sie ein. Endlich über Paris nach Carcasonne jetzt in Gruissan und somit gleich auf unserer SPIRIT, danke Frau Gabor für Ihren Einsatz.

Es ist jetzt höchste Zeit für uns abzulegen und Leinen los, um 15:50 h sind wir weg. Windstille ist vorausgesagt bis Cap Creus, egal irgendwas ist immer, wir testen die Segel und der Wind hat ein Einsehen mit uns, bis zum Cap Creus, ab dort heißt es reffen. Wir kämpfen uns durch die Nacht rüber nach Menorca, gegen Mittag ist feinster Segelwind und die SPIRIT läuft. 190 sm lagen vor uns, d.h. noch eine zweite Nacht auf dem Meer, wir müssen in dieser 2. Nacht leider motoren.

Kurz vor Menorca wieder Wind und wir sind pünktlich zum Mittag in Fornells, wo wir bereits mit Spaghetti Carbonara von Francoise erwartet werden, Daniel und John holen uns direkt mit dem Dingi ab. Nach der Wiedersehensfreude und Begrüßung ist bei uns erst mal Sendepause…schlafen und Abhängen.

Paella und Sangria gibt´s am nächsten Tag, statt Kaffee und Kuchen zu Jürgens Geburtstag bei einem ausgiebigen Landgang und eigentlich wollen wir noch etwas verweilen, doch der Wetterbericht sagt – nix wie weg ! Tagsdrauf um 14:00 h, Anker auf in Fornells, noch eine Runde um die Barbadoll und die SummerBreeze, verabschieden wir uns von unseren Freunden mit tut-tut-tut, unser neues Horn macht´s möglich -winke, winke und wir sind weg.

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Doch so schnell geht´s erstmal nicht, kein Wind wir motoren ca. 10 Stunden, das Mittelmeer, glatt wie ein Spiegel. Ab 01:00 h können wir segeln und so bis Sardinien ( gesamt 210 sm ) und die Vorhersage stimmt, doch es sind wieder 2 Nächte, diesmal ist es die 2. Nacht, in der wir reffen und uns durch die Nacht kämpfen.

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Die SPIRT ist nicht zu halten, sie läuft fast die gesamt Strecke mit durchschnittlich 7 kn, das ist klasse, doch wir kommen Nachts an und nicht wie geplant am Tage. Bis wir in San Antioco (westlich von Sardinien)

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sind und der Anker endlich halt hat, ist es mittlerweile 4:00 h morgens, gerade noch rechtzeitig für ein Ankerbier.

Einen Tag Sendepause zum Einkaufen und Vorräte auffüllen, geht es weiter bei schönstem Wetter entlang der Südküste bis zur Bucht Malfatano.

Über Sand 1,5m unterm Kiel liegt unser Anker, es ist eine ruhige Nacht, ein Genuss, der Duft der Insel tut sein Übriges, wir fallen in die Koje. Tagsdrauf geht´s weiter nach Villasimius, rüber über den Golf von Cagliari und gutem Wind. Villasimius ist für uns ein besonderer Ort, nahe der Costa Rei, diese Ecke kennen wir gut, noch aus den Zeiten, als wir mit unserem Wohnwagen unterwegs waren. Hier am Spiaggia di Porto Giunco, saßen wir bei einem Bier in der Strandbar und dachten so, beim Anblick der dort vor Anker liegenden Yachten, es muß toll sein hier zu ankern…vielleicht – wer weiß – irgendwann, ankern wir auch hier ? Das war natürlich nur so in der Bierlaune dahin gedacht – heute Wirklichkeit, der Anker fällt ins türkisblaues Wasser – Spirit auf Position 39°06´830´´ N 009°31´330 E

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Dort wollen wir nochmals eine Nacht ankern und ruhen, es reicht gerade noch für ein Bier in der Strandbar, danach geht es direkt weiter nach Sizilien. Der Wetterbericht sagt mal wieder: nix wie weg!

Wenn wir ein wenig in die Nacht motoren kommt der Wind pünktlich gegen morgen und noch aus der richtigen Richtung, wie angekündigt. Ab Nachmittags legt der Wind nochmals eine Schippe drauf und wieder kämpfen wir uns durch die 2. Nacht. Um 2:00 Uhr sehen wir die ersten Lichter Siziliens. Die Spirit schaukelt und knallt in die Wellen was das Zeug hält, an Schlaf ist nicht zu denken, wir sind mittlerweile ein wenig geschafft…Doch es hat sich gelohnt, die Insel zeigt sich frühmorgens im

Dunst der Sonne und Delphine spielen mit der Spirit. Mittlerweile ist es fast windstill und das Capo San Vito wird unser Ziel. Wir sehen die ersten Yachten dort vor Anker liegen und verwerfen unser Vorhaben nach Castellammare zu fahren. Der Anker fällt ins Wasser und wir in den Schlaf.

Pünktlich zum Mittag sind wir an Land – Pizza essen, frisches Obst und Gemüse kaufen und abhängen, bei 30°C im Schatten. Ein wenig ungewohnt ist die Hitze schon, denn Nachts auf dem Meer ist es noch kalt, überhaupt wenn der Wind pfeift. Diese Nacht wollen wir ruhig schlafen, doch wieder nichts mit seeliger Nachtruhe, die Boen sind heftiger als vorausgesagt und schaffen es uns immer wieder zu wecken, tagsdrauf sind wir weg. Für das Capo S.Vito sind heftige Winde angekündigt, also nix wie weg ! Es ist ein schöner sonniger Tag mit gutem Wind und so kommen wir bestens voran, ankern am Abend in der Bucht vor Porticello, verdient und gute Nacht. Endlich seelen Ruhe, der Anker hält. Die Guardia Costeria kommt am Sonntag zu Besuch längsseits und bittet uns 300 m vom Land wegzubleiben, wir wollen sowieso weiter und ich checke die Entfernung „Klasse Augenmaß haben die Jungs“ , es fehlen 30 Meter.

Die Spirit zieht ihr weißes Sonntagskleid an und bewegt sich mit 5 Knoten im Wind nach Cefalù. Dort angekommen finden wir im Hafenbecken noch ein schönes Plätzel zum Ankern. Wir gehen an Land und sehen uns die wunderschöne Altstadt an, mit ihren engen Gassen und der Kathedrale. Von weitem sieht man den riesigen Felsen und die unterhalb liegende mächtige Kathedale, sie wirkt wie ein Spielzeug. In der Stadt drängen sich die Massen,

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wir beschließen beim Faro essen zu gehen, dort ist weniger los. Ein Restaurant mit wunderschönem Blick aufs Meer, oberhalb der Klippen direkt unter dem Faro und die Preise sind iO. Wir bestellen Salat und Hauptgericht, dazu natürlich Vino della Casa rossa.

Die südländische Gemütlichkeit sind wir gewohnt, doch wir werden zügig bedient. Eine Stunde nach dem Salat wird es uns zu bunt, wir bestellen die Rechnung. Prompt kommt der Kellner mit dem Hauptgericht, daß wir zurückgehen lassen (es ist mittlerweile 22.30 Uhr) wir bezahlen und nix wie weg !

Unser Dingi ist so langsam am Absterben, es hat überall Flicken und es müssen noch welche dazu. Luft nachfüllen ist bereits tägliches Programm. Der Kleber ist, wie sich herausstellt, nicht mehr der Beste und für eine neue OP brauchen wir frischen Kleber. Hoffentlich findet sich der in Milazzo

Mittagessen auf der SPIRIT

unserem nächsten Ziel, wir motoren, kein Wind, spiegelglatte See in Richtung Ost.

Von Milazzo aus sind es noch ca. 20 Seemeilen bis zur Straße von Messina, diese wollen wir morgen passieren –

so der Plan.

Jetzt geht´s los . . .

Angekommen in Gruissan – unsere SPIRIT glänzt mit neuem Antifouling und poliertem Rumpf, das ist schon mal was ! Doch es ist noch viel zu tun, unser Auto ist voll mit Material. Ein neuer / gebrauchter Außenborder

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samt externem Benzintank und natürlich einem Davit (kleiner Kran), denn das Gewicht des Motors ist schon mit 40 kg kein Leichtgewicht. Auch bekommt die SPIRIT endlich ein Horn, damit bei Nebel oder Gefahr ein Knopfdruck genügt, um Signal zu geben ! Decksreinigung und die Reparatur der Sprayhood sorgen für Verzögerung unserer Abfahrt. Damit nicht genug, wie sich herausstellt benötigen wir wieder neue Batterien. Diese in Frankreich zu kaufen ist definitiv zu teuer, wir bestellen in Deutschland / Mannheim 🙂 direkt und lassen liefern. Die Spedition benötigt ca. 5 Tage, das ist nicht lustig, denn wir wollen los. Unsere Freunde Francoise, Daniel und John warten bereits auf Menorca und versorgen uns täglich per Whatsapp mit Bildern, Sonne + krisallklares Wasser selbstverständlich. Hier in Gruissan tobt stattdessen der Tramontane und unsere französische „Personaltrainerin“ Marie quittiert die Ferien und geht von Bord. Mittlerweile ist es fast egal, wann die Batterien eintreffen! Zum Tramontane gesellt sich noch der Mistral und mittlerweile kachelt es hier in Boen bis 9 BFT und laut Wettervorhersage bleibt es die nächsten Tage so stürmisch. Wann – Geht´s endlich los ???