Tornado – Gewitter – Regen

fast angekommen auf Menorca empfängt uns, nach 155 sm, ein ordentliches Gewitter mit Tornado. Das sollte auch nicht der letzte Tornado sein, eine Woche später um Ciutadella nochmals so ein Schauspiel….das Wetter spielt verrückt.

Abgesehen von ein paar wirklich schönen und ruhigen Tagen, gibt es hier Wind aus Süd mit Schwell aus Nord; Wind aus Nord mit Schwell aus Süd und manchmal auch mit Schwell woher weiß Niemand ? Wir sind hier zum ersten Mal auf Menorca mit 2 anderen Schiffen aus Gruissan und alle schwärmten von der Insel und wie schön es hier im September ist. Alle sind wir überrascht, verwundert, es ist kaum zu glauben. Nachts Gewitter oder heftiger Regen, trübe Tage wie im Herbst und viel und ständig wechselnde Windrichtigungen erschweren uns die Planung der nächsten Tage. Eine Nacht in Mahon

in der Teulera Bucht gibt uns sicheren Schutz und endlich Ruhe im Schiff. Wir genießen und warten auf die anderen 2 Schiffe tagsdrauf. Unser Ziel sollte die Galdana Bucht im

Süden sein, angekommen legen wir einen Landgang ein. Zurück an Bord können wir gerade noch das Abendessen unfallfrei zu uns nehmen, dann müssen wir den Anker lichten, denn es ist nicht auszuhalten. Die SPIRIT schaukelt uns zu heftig, so daß wir gegen 22:00 h die Flucht an die Westküste antreten. Eine kleine Bucht sollte uns dort besseren Schutz vor dem Schwell geben, wir finden endlich Schlaf. Am Morgen hat der Anker keine Lust mehr und hällt sich tapfer am Boden unter einem Fels fest. Wir motoren in alle Himmelsichtungen mal vor, mal zurück, nach geschätzten 40 Minuten ist die SPIRIT endlich wieder frei und wir gehen nach Ciutadella. Die kleine Bucht vor dem Hafen sollte unser Ankerplatz werden, doch der Anblick der dort vor Anker dopsenden Yacht schreckt uns, wir drehen ab und gehen direkt in den Hafen. 2 Tage Ruhe = 2 Nächte Ruhe und Zeit die Stadt zu besichtigen. Auf dem Bild unten kann man den Tornado fast spüren, die Stadt ist an diesem Wochendende verschohnt geblieben,

es war „nur“ im Hinterland. Doch wir werden noch belohnt mit einer Traumbucht, die auf fast allen Postkarten und Büchern führend für Menorca ist – die Macarella Bucht. Die Freude wert nur kurz, schon Nachts steht Schwell in der Bucht und wir flüchten wieder,

zurück nach Ciutadella, diesmal in den Vorhafen, natürlich nicht ohne Schwell. Wir sitzen das diesmal aus und gehen einen Tag später rüber nach Mallorca. Die Überfahrt natürlich mit immer noch 2 m hohen Wellen und kaum Wind, wie sollte es auch anders sein? Angekommen auf Mallorca…endlich ist der Sommer zurück und Spanien, so wie man es sich vorstellt. Unser Freund John mit seiner SY „SUMMER BREEZE“ gibt ab und an

Abends ein kleines Musikstück zum Besten. Grund dafür hatte er an diesem Abend auch mehr als genug – kein Schwell – nur eine Sommerbrise und eine ebenso traumhafte Bucht, kurz hinter dem Cap Formentor. Wir bleiben 3 Tage, dann ruft der Heimweg oder besser die Wetterprognose. Mit ordentlich Wind und im Durchschnitt 7 kn Speed braust die SPIRIT dem Festland entgegen, nochmals mit Zwischenstop in Palamos, bevor es IMG_1047_LIzurück zum Heimathafen Gruissan geht. Zitat Jürgen : „Der Süden ist auch nicht mehr das was er einmal war“ und geht unter Deck, um sich einen Pullover und lange Hosen anzuziehen, während ich schon mit der Kuscheldecke hiersitze.

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Nebel

Eine Reise in den Süden voller Trauer und schweren Herzens. Angekommen in Gruissan stehen wir immer noch fassungslos vor der „Prélude“ – wir vermissen Dich, Marc ! Die nächsten 4 Tage ist der Himmel bedeckt und es zieht sogar dickerIMG_0593 Nebel auf, was zusätzlich immer wieder aufs Gemüt geht. Wir treffen Freunde und reden viel. Zu allem Unglück ist Marie (seine Lebensgefährtin) durch den Tod von Marc in eine sehr missliche Situation geraten. Er wollte noch so viel tun und nun ist keine Zeit mehr, Sie steht vor dem Nichts! Wir spenden sofort unsere neue/alte Küche samt Herd, Backofen und Kühlschrank, sowie Badeinrichtungsgegenstände. Eine spontane Sammelaktion wird ins Leben gerufen, denn irgendwie muß alles von Deutschland nach Frankreich. IMG_0596Das Geld soll für Diesel, Autobahngebühren und die Miete für einen LKW benutzt werden. Der Transport ist für Ende November Anfang, Dezember geplant.

Wir freuen uns an dieser Stelle über Vorschläge, weitere Geldspenden und vielleicht findet sich Jemand, der einen LKW zur Verfügung stellen kann oder die Tour fährt, damit sich der Nebel für Marie lichtet.

Rund Korsika

Es geht direkt los, der Wind macht mit und gegen Mittag fahren wir aus dem Hafen mit Kurs Calvi. Durchsegeln war leider diesmal nicht, gegen 23.00 h legt auch der Wind sich schlafen, das ist des Seglers Los ! Entschädigung gibt es zuvor, mehrere Wale kreuzen unseren Weg und es ist genügend Zeit einige Schnappschüsse zu machen. Morgens korrigieren wir nochmals unseren Kurs in Richtung Cap Rosso in die Palu-Bucht, südlich vom Golf de Porto. Nach dem ersten Bad im Meer und den Anstrengungen der letzten Tage genießen wir den Tag, die Landschaft Korsikas und Farniete, außerdem gibt es auch einiges an Schlaf nachzuholen. Alles läuft gelassen (die Spirit mit zw. 6-7 kn) und so segeln wir weiter in den Golf d´Ajaccio. Wie aus dem Nichts, taucht plötzlich direkt vor der SPIRIT ein Schiff auf. Keiner von uns hatte das Schiff kommen sehen, spitzer Winkel und die Genua bedeckte die Backbord-Seite. Wir segelen auf der Luvseite…ein Aufschrei von mir – keine Zeit zum Überlegen, nur noch das Ruder hart Backbord und ein Zusammenstoß wurde verhindert ! „oh mon dieu“ Wir schreien Beide dem „Segelboot“ nach und sehen, dass die Damen mit dem Rücken nach vorne sitzen mit Handy in der Hand …? Später erreicht uns die Meldung über Funk – Beschuldigung angenommen – das war wirklich so < knapp. Am Abend trinken wir endlich das erste Pietra, das hat gleich doppelt gezischt…

Wir sind vor Porticcio und werden mal wieder Nachts durchgeschaukelt, doch es muss sein, wir brauchen Proviant. Nachdem Einkaufen geht es ohne weitere Zwischenfälle nach Porto Pollo, dort ruhen wir erstmal und machen Strandspaziergänge. Ein idealer Segeltag erwartet uns und wir werden belohnt, kreuzen in der Straße von Bonifatio, um 14:07 h passieren wir die Südtonne Korsikas, der südlichste Punkt Frankreichs. Hurra die Hälfte ist geschafft. Unser Ziel ist die Insel Cavallo, vorbei an Lavezzi, dann geht dem Wind die Puste aus. Macht nichts so kurz vorm Ziel, wir ankern in der Zeri Bucht und kaum angekommen werden „wir bestaunt“. Ein Ausflugsdampfer nach dem Anderen kommt in die soooo schöööne Bucht ?? Wir sind anderer Meinung und verlegen in die Rondinara Bucht, Kosika „Festland“. Die Bucht ist sehr voll, wir finden dennoch ein Plätzchen am Rande, nach einem Ausweichmanöver kurz vor einer Untiefe inmitten der Bucht. Doch wir sind nicht die Letzten, es kommen noch Italiener dazu. Der am Bug stehende Italiener ist mit plaudern beschäftigt statt Ausguck zu halten und es kommt, wie es kommen muss, lautstark zu hören –Grundberührung. Es scheint als ist nichts passiert !

Am folgenden Morgen war uns die letzte Tasse Kaffee nicht mehr gegönnt, die SPIRIT slipt, so verlegen wir erneut in die traumhafte Santa Guilia Bucht. Zwischenzeitlich setzt Starkwind ein und leider müssen wir einen geplanten Landgang verschieben. Wir bleiben eine Nacht, passieren am nächsten Tag Porto Vecchio, verfolgt von einem Gewitter … was ein Sommer und das Ende Juni. In der Favone Bucht finden wir Schutz an der Ostküste Korsikas und immer noch bläßt der Wind mit bis zu 33kn. Jürgen kommt gerade vom Bäcker zurück und läßt direkt alles am Strand, springt in die Fluten und schwimmt unserem Dingi hinterher. Unser Dingi meinte, es müsse sich allein mal aufs Meer begeben, doch ein Surfer stoppte es bzw. kam Jürgen zu Hilfe. Er stieg ins Dingi und wollte an Land rudern, bei dem Wind ein fast sinnloses Manöver. Jürgen erreichte schwimmend unsere kleine Spirit (den Schlüssel für den Motor hatte er natürlich dabei) und so fuhren die Beiden in den Sonnenuntergang. Nein Quatsch, an Land natürlich – Dank dem aufmerksamen jungen Mann, war unser Dingi in Sicherheit und Jürgen kam mit Brot vom Bäcker zurück. Ich hatte die Situation anfangs verkannt und dachte Jemand wollte unser Beiboot klauen, hab natürlich ordentlich geschimpft …

Die Wetteraussichten für die nächsten Tage versprachen weiterhin nichts Gutes, wir hatten eine Troglage und so mußten wir den Anker lichten und fast die gesamte Ostküste (70 sm) an diesem Tag raumschots absegeln. Nach ca. 35 sm verabschiedete sich die kleine Spirit erneut, die Schleppösen rissen ! So kam es zu einem MOB = Mann über Bord Manöver, bzw. Dingi haut ab Manöver. Genua rein, Motor an und schnell haben wir das Fluchtboot wieder in Lee eingefangen. Für diesen Tag wars wirklich genug Dingiflucht und Seemeilen. Die SPIRIT ankert in der Tamarone Bucht und wir genießen den Landgang und gutes Essen, füllen erneut den Proviant auf, bevor es, nach einer Nacht mit Boen bis 53kn, ums Cap Corse (nördlichster Punkt Korsikas) geht. Korsika ist umrundet, wir segeln nach Ile Rousse und ankern nochmals in der wunderschönen Peraiola Bucht. Der Heimat ruft, wir müssen zurück zum Festland, wieder sichten wir unterwegs Wale, grandios.

Unsere erste Anlaufstelle ist Cap Taillat, danach Bormes les Mimoses, beide Orte leider mittlerweile vom Feuer verwüstet. Wir tasten uns weiter entlang der Küste, ankern bei der Ile de Riou, wo Delphine spielen und uns ihre Sprünge zeigen. Viele Seemeilen mit viel Wind liegen hinter uns und am Cap d´Agde machen wir unsere letzte Anker-Station, bevor es zurück zum Heimathafen nach Gruissan geht. Es ist der 14. Juli 2017 (Frankreich Nationalfeiertag) wir beenden die Teilzeitpiraterie mir dem großen Feuerwerk über dem Etang de Gruissan.

 

BILDER kommen bald…

„Transporter“

Mit der Bahn wollten wir nicht fahren (der Preis war heiß), ein Flugzeug hätten wir auch nehmen können, doch die Flugverbindungen waren alles andere als vorteilhaft. Wir müssen uns für einen Tag nach Deutschland transportieren, also suchten wir nach einem geeigneten „Transporter“. Die Lösung letztendlich ein Mietauto, gebucht übers Internet — Abholung in Hyères Flughafen – wie dahin kommen, ein „Transporter“ wäre gut 😊, denn zum laufen ist es diesmal definitv zu weit.

Kurzer Rückblick: Unser Auto steht in Gruissan und zurück segeln kam nicht in Frage, da wir an der Côte d`Azur bleiben bzw. gleich nach Korsika weitersegeln wollen. Die Tage bis zur Kurzheimreise, segelten wir entlang der blauen Küste bis Nizza und immer schön vor Anker…herrlich. Die Buchten leerten sich unter der Woche gegen Abend immer, sodass wir fast allein waren. Die SPIRIT war für die Kurzheimreise im Hafen von Cavalaire sur Mer gut untergebracht – das war auch notwendig, um klar Schiff zu machen und Wasser und Proviant zu bunkern. 1000 km bis nach Hause / 1 Tag + 1 Tag Heimat + 1 Tag und wieder 1000 km zurück zur SPIRIT, es lief alles reibungslos…hurra !

Die Frage war immer noch: Wie kommen wir von Cavalaire sur Mer zum Flughafen Hyéres…Peter ist unser „Transporter“, er kommt zu uns zum Frühstück aufs Boot und bringt uns diese Tropizien mit, eine Spezialität aus St. Tropez und himmlisch gut. Er fuhr uns später zum Flughafen Hyères, damit wir von dort mit unserem Mietwagen nach Deutschland starten konnten. Wir staunten nicht schlecht, als wir einen Fiat Tipo bekamen (das ist keine Schleichwerbung) der genug Platz hatte auch unsere neuen Matratzen für die SPIRIT zu transportieren, so hatten wir 2 Fliegen mit einer Klappe. Nach unserer Rückreise aus D. trafen wir uns mit unserem Transporter Peter auf der Spirit wieder, zum echten pfälzer Abendessen – Saumagen und Sauerkraut. Danach bringen wir das Mietauto wieder an den Flughafen und der Film „Transporter“ läßt grüßen … die Gegend, Peters Auto und ein Kopf an Kopf rennen mit einem besserwissenden Autofahrer – erinnern an den Film. Natürlich hatte er keine Chance gegen den „Transporter“, obwohl das weiße Hemd in der Wäsche war 😊. An dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank an Dich lieber Peter und selbstverständlich immer Willkommen an Bord.

wer kann, der kann_ _ _oder „Cann es“

auch laufen ! Wir ankern in der Bucht la Bergerie und denken und hoffen ein Bus bringt uns in die Stadt Hyeres, wir wollen zum Bahnhof und einkaufen. Früh am morgen brechen wir auf, doch nicht früh genug, der erste und letzte Bus fuhr kurz nach 09:00 h, der nächste erst wieder kurz nach 12:00 h und wir können laufen, die 9 km bis zur Stadt ! Nach ca. 2,5 Stunden Fußmarsch, gefühlt viel länger und einem vergeblichen Versuch, dass uns jemand mitnimmt, kommen wir in der Stadt an. Unser Vorhaben Bahntickets zu kaufen scheitert am Preis, welchen uns die nette junge Madame unverblümt nennt. Wir können Bahn fahren und die Umwelt schonen, doch das ist uns zu viel Umweltbewußtsein – wir können und wollen nicht, lehnen somit das Angebot freundlich ab. Entspannt bringt uns der Bus (1,80 E p.P. ) zurück zum Strand und wir sind froh wieder auf dem Boot zu sein und die Seele baumeln zu lassen. Tagsdrauf können wir um die „Royal Clipper“ (bekannt durch die TV-Serie: Unter weißen Segeln )

segeln und haben Glück, den kurz danach macht sie die Segel bereit und macht mit Musik davon.

Ein freudiges Wiedersehen bahnt sich an, wir segeln mal wieder in die Bucht Bon Porté am Cap Taillat. Normalerweise kann er das – rüber zum Boot schwimmen – der Peter ! Er beobachtet uns bereits über Vesselfinder und er steht auch schon am Ufer, als wir in die Bucht einlaufen. Gleich danach kann Jürgen ihn und seinen Kollegen Martin mit der kleinen Spirit abholen. Es ist mal wieder ein sehr schöner Nachmittag und es gibt einiges zu erzählen. Auffällig viele große Yachten liegen heute mittag in der Bucht – „ wer kann, der kann“ sich sehen lassen und die SPIRIT InkedIMG_9921_LImittendrin 😊 Es ist Anfang Juni und die Filmfestspiele in Cannes sind gerade mal eben vorbei, doch die „Auswirkungen“ sind noch sichtbar, einige der Promis haben offensichtlich ihren Aufenthalt an der Côte d´Azur verlängert und fahren mit Mega-Yachten raus aufs Meer, um dem Rummel

zu entgehen. Die SPIRIT nimmt Kurs auf Cannes, umrundet einen norwegischen Kreuzfahrer und

findet zwischen den Iles de Lerins noch ein schönes ruhiges Ankerplätzchen.

Wir besuchen erstmals die Insel St. Honorat mit Ihrem Kloster

und der Abtei direkt am Meer. Es ist Wochenende und als wir zurück zur SPIRIT kommen – ein Boot neben dem Anderen, eine Yacht neben der Anderen und es kommen immer noch Boote – dicht an dicht, oder wer kann, der kann aus Cannes fliehen.

Ansegeln 2017

Direkt ?  Nachdem an Ostern unser Spi-Baum montiert wurde, warten wir geduldig auf die Reparatur unserer Genua, das dauert mit Glück1kizze 4 Tage und eigentlich sitzen wir in den Startlöchern und stellen fest – auch die Toilette möchte noch eine Reparatur haben. Jürgen fährt mal wieder zum Baumarkt und kauft entsprechendes Equipment. Gesagt – getan auch das stimmt jetzt und jetzt könnte es wirklich losgehen, wenn da der Wind nicht aus Ost käme, denn da möchten wir hin, des Seglers Los mal wieder … zu viel – zu wenig oder aus der falschen Richtung – aber das Ansegeln rückt näher 🙂 und unser Freund Marc bemalt derzeit den Bildschirm. Es ist der 28. Mai und wir entschließen uns los zu segeln. Der angesagt und anhaltende Ostwind macht uns das Ablegen schwer, wir bekommen Hilfe von unseren Nachbarn, die uns von der „Cannelle“ abdrücken und schließlich kommen wir ohne Probleme frei. Es wäre eine Schande bei 5 Bft

nicht zu segeln und draußen haben wir ordentlich Gegenwind (kalter Wind) und natürlich auch entsprechenden Wellengang, Rettungswestenpflicht selbstverständlich. Wir bleiben ca. 2 Stunden auf Kurs 150°, um danach eine Wende zu fahren und siehe da die Rechnung geht auf. Die Wellen kommen jetzt längs und wir haben Kurs 60°, den wir später auf bis zu 90° korrigieren können. Bravo unserem Ziel kommen wir näher. Wie die Windprognose vorhersagte drehte der Wind auf 120°, sodaß wir bis 22:00 h segeln konnten, danach ging auch der Wind schlafen. Der erste Wachwechsel fand um 24:00 h statt und es war mal wieder eine sternenklare Nacht. Gegen 05:00 h kommen wir dem Bouche du Rhone näher und promt beginnt der Schiffsverkehr. Ab 08:00 h setzt Wind ein und können wieder Segel setzen mit 5kn Fahrt laufen wir in die Bucht von La Ciotat ein und ankern bei La Madrague am östliche Ufer. Tags drauf düsen wir mit 8kn aus der Bucht in Richtung Toulon, danach haben wir

endlich Raumschotskurs mit wenig Wind und der Spi-Baum hat Premiere. Das rechte Bild ist nicht was ihr denkt, es ist ein Mondfisch, der sich in der Sonne wärmt. Wie das so ist bei Premieren…noch ist nicht alles perfekt, die ersten Nieten sind Nieten und müssen ausgetauscht werden und wie ScarlettIMG_9889[1] es so schön sagte: „verschieben wirs auf morgen“.